Allgemeiner Schützenverein Wittenhorst Töven Sonsfeld e.V.
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Die Vereinsgeschichte der Jungschützen

Die jüngeren Schützen haben in unserem Verein bereits vor der Gründung des Jungschützenzuges eine wichtige Rolle gespielt. Dieses lässt sich zum Beispiel daran erkennen, dass 1961 und 1963 mit Erich Krebbing und Vinzenz Kamps zwei Könige die Vereinigten Staaten regierten, die zum damaligen Zeitpunkt nicht älter als 21 Jahre alt waren. Aber auch sonst waren damals die jungen Vereinsmitglieder recht zahlreich bei der Sache. Zumal es nicht so viele Veranstaltungen gab wie zur heutigen Zeit. 

Vor der Gründung des Jungschützenzugs 1976 gab es bereits mehrere Versuche eine Art eigenen Zug zu bilden, beziehungsweise in einheitlichen weißen Uniformen anzutreten. Diese Vorstöße sind jedoch gescheitert. Die erste offizielle Anfrage zur Gründung eines Jungschützenzuges ist 1971 von Hugo Köster an die damalige Generalversammlung gestellt worden. Er wurde daraufhin von der Versammlung beauftragt, dass Interesse der jüngeren Schützen festzustellen.

Durch die kommunale Neuordnung am 01.Januar 1975 wurde das Vereinsgebiet durch die Gesetzgebung von der Gemeinde Haldern auf die Stadt Rees und die damalige Gemeinde Hamminkeln aufgeteilt. Allen Befürchtungen zum Trotz konnte der Schützennachwuchs aus den verschiedenen Bauernschaften weiterhin für die Belange des Vereins gewonnen werden.


Die Gründung und die ersten Jahre

Auf der Generalversammlung des Schützenvereins 1976 war es dann endlich soweit: einem entsprechenden Antrag von Hugo Köster zur Gründung eines eigenen Jungschützenzuges innerhalb des Vereines wurde zugestimmt. Man einigte sich darauf, die Jungschützen einheitlich in weißer Hose, weißem Hemd und grüner Krawatte auf dem Schützenfest antreten zu lassen. Im Gegenzug verzichtete man seitens der Jungschützen auf finanzielle Forderungen gegenüber dem Verein. 

Am 15. April 1976 fand die Gründungsgeneralversammlung des Jungschützenzugs in der Gaststätte Storm in Töven statt. Es wurde von der Versammlung ein Vorstand gewählt: Zugführer Hugo Köster, stellvertretender Zugführer Friedrich Hebing, Schriftführer Johannes Köster, Kassierer Clemens Thüß. Um die Anschaffungskosten für die benötigen Uniformen möglichst gering zu halten, handelte man mit dem damaligen Modehaus Reichmann in Haldern für die Schützen Sonderkonditionen aus.

Den ersten öffentlichen Auftritt hatte der Zug auf dem darauffolgenden Schützenfest 1976. Er war mit 43 Schützen bereits recht stark vertreten. Die Reaktionen hierüber waren sehr positiv. Man war sich einig, dass die Jungschützen ein sehr gutes Erscheinungsbild beim Antreten abgaben und den Umzug hierdurch deutlich aufwerteten. In den folgenden Jahren ist der Jungschützenzug immer weiter gewachsen. 

Daher vergrößerte sich nach und nach auch der Einfluss des gewählten Jungschützenvorstandes im Gesamtvorstand des Vereins. Während im Gründungsjahr die Jungschützen gar nicht im Vortand vertreten waren, beschloss die Generalversammlung des Vereins 1977 bereits die Aufnahme des Vorstands der Jungschützen als Beisitzer im Gesamtvorstand. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Vorständen wurde im Laufe der Zeit immer besser, so dass sich ein gutes Verhältnis untereinander entwickelte. Beide Seiten bringen ihre Vorschläge und Ideen ein, die dann vernünftig und sachlich ausdiskutiert werden. Dies diente und dient mit Sicherheit dem Wohl unseres Vereins unter der Berücksichtigung möglichst vieler Interessen. Im übrigen bleibt anzumerken, dass viele ehemalige Vorstandsmitglieder der Jungschützen sich auch weiterhin als Mitglieder des Gesamtvorstands für unseren Verein engagieren.

Der Jungschützenzug war bereits im Gründungsjahr sehr aktiv. So veranstaltete man im August sein erstes Sommerfest (hierzu später mehr). Am 18. und 19. Dezember 1976 ging das erste Preisschießen der Jungschützen über die Bühne. Die Jungschützen hatten somit die Gelegenheit bei einem guten Ergebnis eine Schützenschnur verliehen zu bekommen. Die Altschützen nahmen damals noch nicht am Preisschießen teil. Später führte man drei eigene Preise für sie ein. Mittlerweile schießen sie jedoch gleichberechtigt mit den Jungschützen um dieselben Preise. Im übrigen wurde damals eine „große Wurstbraterei“ am 1. Mai 1977 veranstaltet. Später führte man Maigänge an diesem Datum durch. Mitte Mai 1978 nahm eine Abordnung des Schützenvereins, unter Beteiligung einiger Jungschützenmitglieder, an einer Fahnenweihe des Junggesellenschützenvereins Hamminkeln teil. 

In den folgenden Jahren wuchs der Zug immer weiter an, so dass man sich bald Gedanken dazu machte, eine eigene Fahne oder einen Wimpel anzuschaffen. Die Fahne setzte sich schließlich durch und mit einer finanziellen Unterstützung aus der Kasse des Schützenvereins wurde diese 1980 auf dem Schützenfest offiziell in Dienst gestellt. Vom Schützenverein wurde aus diesem Anlass ein Fahnennagel an den Jungschützenzug überreicht. Der Vorstand der Jungschützen vergrößerte sich um drei Fahnenträger: Hermann Winkelmann, Wolfgang Erlebach und Clemens Schweckhorst. 

Aufgrund der Erlöse aus den Sommerfesten und den Biwakveranstaltungen beschloss man sich an einigen Aktivitäten finanziell zu beteiligen. So werden die Kinderbelustigung und der Altennachmittag durch den Jungschützenzug unterstützt. Im übrigen wurde für Jungschützenmitglieder bis zum 35. Lebensjahr ein zusätzliches Königs- und Königinnengeld eingeführt. Dies hat sich bewährt, denn im Laufe der Zeit bewarben sich auch einige Jungschützen um die Königswürde. 

Die Aktivitäten dehnten sich weiter aus. Das mittlerweile traditionelle Biwak wurde 1981 ins Leben gerufen. 1986 wurde der Schießwettbewerb um den „Sankt-Georgs-Preis“ des ehemaligen Amtes Haldern mit unseren Nachbarvereinen der St. Josef Schützenbruderschaft Haldern und dem Allgemeinen Schützenverein Helderloh-Heeren-Herken wiederbelebt. Der gemeinsame Wettbewerb der drei Vereine ist vorher seit ca. 25 Jahre nicht mehr ausgetragen worden. Es bildete sich schnell eine Schießgruppe aus interessierten Alt- und Jungschützen um den damaligen stellvertretenden Zugführer Rainer Kersten. Nach Anschaffung des nötigen Sportluftgewehrs trainiert die Gruppe lange Jahre regelmäßig in unserem Vereinslokal und schoss einmal im Jahr untereinander einen eigenen Pokal aus. An die regelmäßigen Erfolge von einst konnte man aber leider nicht mehr anknüpfen. Die Konkurrenz unserer Nachbarvereine war aufgrund regelmäßigen Übens einfach zu stark. Der Wettbewerb wird weiterhin, unter Beteiligung unseres Vereins, jährlich Kirmessonntag in Haldern auf der Schießbahn ausgetragen. 

Ein weiterer Höhepunkt war das 75-jährige Jubiläum unseres Schützenvereins 1995, mit dem 2. Kaiserschießen unserer Vereinsgeschichte. Mit Johann Bongers, König des Jahres 1984, konnte sich ein ehemaliger Jungschützenkönig den Titel nach spannendem Kampf sichern. Auch bei der großen Parade am Schützenfestsonntag mit zahlreichen Gastvereinen und Spielmannszügen war der Jungschützenzug in gewohnter Stärke vertreten. 

Nach langen Jahren wurde unsere alte Fahne, von den Fahnenträgern auch schon mal scherzhaft als unser „Tischtuch“ bezeichnet, 1999 außer Dienst gestellt. Der Vorstand des Gesamtvereins überlegte schon seit längerem eine neue Fahne anzuschaffen, da die mittlerweile fast 50-jährige Existenz der alten Fahne nicht mehr zu leugnen war. Ähnliche Gedanken gab es auch im damaligen Jungschützenvorstand. Nach dem die erforderliche Summe hierfür vorhanden war, wurde aus beiden Vorständen ein Fahnenausschuss gebildet, der sich um die nötigen Vorschläge und Entwürfe kümmerte. 1998 stimmten die anwesenden Schützen beider Generalversammlungen der Investition zu. Die Fahnen wurden umgehend bei der Firma Punter in Kalkar bestellt und konnten Freitagsabends auf dem Schützenfest 1999 feierlich, unter der Anwesenheit von einigen Ehrengästen und zahlreichen Fahnenabordnungen unserer angrenzenden Nachbarvereine, den Fahnenträgern übergeben werden. 

In diesem Jahr gab es aber auch noch eine weitere Neuerung in unserem Schützenfestablauf. Seit 1989 fand Freitagabends nach dem Antreten immer eine Disco statt. Diese konnte sich jedoch auf Dauer nicht richtig durchsetzten, zumal immer mehr ähnliche Veranstaltungen zeitgleich stattfanden. Man überlegte sich für die älteren Mitbürger unseres Vereines einen volkstümlichen Abend mit den Ringenberger Dorfmusikanten zu veranstalten. Seitdem treten die Jungschützen auch Freitags in Uniform an. Bis jetzt hat sich diese Vorgehensweise bewährt, denn auch von den jüngeren Vereinsmitgliedern kamen durchaus positive Reaktionen.

Als ein schwarzes Jahr geht wohl das Jahr 2000 in unsere Vereinsgeschichte ein. Der Freitag hat noch recht fröhlich begonnen. Am Samstagmorgen spielte das Wetter bereits nicht mehr in gewohnter Weise mit. Es war verhältnismäßig kalt und zwischendurch ging mal ein Regenschauer nieder. Durch den starken Wind war es um so schwerer das hölzerne Federvieh im wankenden Kugelfang zu treffen. Das Vogelschießen zog sich daraufhin sehr in die Länge. Aber es kam noch schlimmer. Die Kinderbelustigung am Sonntag wurde aufgrund des Sturmtiefs “Ginger” vorsorglich durch den Festwirt und den Vorstand abgesagt. Diese Entscheidung erwies sich als sehr vorausschauend, denn kurz nach 16 Uhr hielt das Zelt dem Sturm nicht mehr stand und vier Mittelteile des Zelts landeten in der Kurve bei Storm auf der Straße. Mit vereinten Kräften wurde die Straße schnell wieder geräumt. Der Löschzug der Freiwillige Feuerwehr aus Haldern, der zufällig vorbeikam, begann mit der Sicherung der Zeltreste und der Bergung der verbliebenden Gegenstände aus dem Zelt, bis sie von den Kameraden aus Loikum abgelöst wurden. Die Sektbar konnte noch nahezu vollständig geborgen werden, ehe auch der vordere Teil des Zelts zusammenbrach. Glücklicherweise kam niemand bei dem Unglück zu schaden. An einen regulären Schützenfestsonntag war nun nicht mehr zu denken und das Antreten wurde abgesagt. Einige Unentwegte hielt es ebenso wie das Königspaar samt Thron aber nicht davon ab, dass beste aus der Situation zumachen und verbrachten ein paar mehr oder weniger fröhliche Stunden in unserem Vereinslokal. In der Wittenhorst gab es in besonders vielen Haushalten sowieso keinen Strom. Gegen Abend hatte sich das Wetter wieder soweit beruhigt, dass man kurz entschlossen mit den Verbliebenen, teils in Zivil, teils in Uniform, doch noch zu einer verkürzten Parade antrat. Unter dem Kommando von Leutnant Ulrich Wolbring marschierte man schließlich hinaus auf den noch vorhandenen Zeltboden und unter dem klatschenden und stampfenden Rhythmus der Zuschauer absolvierte unser Königspaar Hermann Neuhaus und Heike Schmitz wenigstens den wohl verdienten Ehrentanz in den Resten des Zelts.Auch das Biwak war aufgrund des schlechten Wetters nicht so erfolgreich wie in den Jahren zuvor. Glücklicherweise hatte man jedoch ein Zelt für die nachzuholende Kinderbelustigung aufgebaut. So ist es noch ein recht gutes Fest geworden. 


„Aus Kindern werden Leute“

Das Jahr 2001 war gerade für unsere Jungschützen von größter Wichtigkeit. Im laufe der Jahre zeigten die Jungschützen, das sie den Kinderschuhen entwachsen waren und wurden zu einer der tragenden Säulen des Allgemeinen Schützenvereins Wittenhorst-Töven-Sonsfeld, nun wurden sie 25 Jahre alt. Rückblickend darf man sagen, der Lebenslauf des Jungschützenzuges liest sich wie eine einzige Erfolgsgeschichte, auch wenn die Arbeit des Vorstands sicher nicht immer einfach war und man auch die ein oder andere Hürde nehmen musste. Die Jungschützen etablierten ihre Veranstaltungen fest im Terminkalender der Mitglieder, sei es nun das Biwak oder ihr Preisschießen.

Um diesen Jubeltag gebührend zu feiern bot sich gerade das Schützenfest 2001. Dank des glücklichen Zufalls das der Donnerstag vor dem eigentlichen Schützenfestwochenende ein Feiertag war, konnte man die Festfolge entsprechend ändern. Begonnen hat das Schützenfest auf Christi Himmelfahrt, bei strahlendem Sonnenschein wurde um 9.30 Uhr das erste Mal angetreten. Von unserem Vereinslokal ging es als erstes Richtung Ehrenmal zur Kranzniederlegung. Danach weiter zur Vogelstange in der Wittenhorst. Schnell ging es dem Holzvogel an den Kragen. Da Abends nichts mehr auf dem Programm stand wurde noch lange gefeiert. Als schließlich die Adjudanten, nach langem Marsch quer durch die umliegenden Orte und Bauernschaften dem König Werner Gores um 22 Uhr endlich den Thron melden konnten, stand den nächsten Schützenfesttagen nichts mehr im Wege.

Der Freitagabend stand noch wie gewohnt im Zeichen unseres Vorjahreskönigs. Am Samstagmorgen war dann endlich der ganz große Tag der Jungschützen gekommen. Angetreten wurde bei Westerfeld in der Wittenhorst und zusammen mit dem König und den Ehrengästen marschierte man zum Jubiläumsschießen der Jungschützen. Die erste Besonderheit ergab sich bereits beim Eintragen in die Schießliste. Jeder Schütze erhielt 10 Biermarken für den Verzehr bei unserem Festwirt Werner Schlebusch. Ermöglicht wurde die Ausgabe der Biermarken und der Festzeitschrift durch zahlreiche Spenden der örtlichen Geschäftswelt und der beiden Kommunen. Wo für wir uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich Bedanken.

Den Kampf um die Prinzenwürde war den Jungschützen vorbehalten. 13 von Ihnen stiegen schließlich in den Ring. Aber nur Christoph Tenbrock-Ingenhorst konnte den zähen Vogel nach rund 400 Schüssen den Gar aus machen. Zu seiner Prinzessin erkor er sich seine Frau Iris. Am Abend wurde zusammen mit dem König und dessen Throngefolge ausgiebig gefeiert. 


„Leben heißt Veränderung - Veränderungen sind auch Rückbesinnungen“

Im Jahre 2000 teste der damalige Jungschützenvorstand eine Art Winterfest in einer Scheune an. Diese wurde aus der Idee geboren im Winter eine Vereinsveranstaltung zu installieren. Hierbei dachte man gleich an die damals schon legendären Scheunenfeten des Vereins. Diese stellten einst den Vorläufer des heutigen Biwaks da. Nach dem Test im Jahre 2000 und einem ausgiebigen Resümee im Jubiläumsjahr 2001 beschloss der Jungschützenvorstand diese Veranstaltung noch mal durchzuführen. Am 23.03.2002 wurde daher eine Originalscheunenfete auf dem Hof Geuting in Töven durchgeführt. Dort fanden sich die räumlichen Vorraussetzungen für diese Veranstaltung. Mit einem Bierpavillon und ein paar Tarnnetzen wurde die Scheune fetengerecht umgestaltet, so dass rund 280 Besucher ihren Spaß hatten. Die Scheunenfete kann somit in jeglicher Hinsicht als Erfolg bezeichnet werden. 


„Geschäfte wollen geordnet sein - die neue Geschäftsordnung der Jungschützen“

Mit der Umwandlung des Allgemeinen Schützenvereins Wittenhorst-Töven-Sonsfeld in einen e.V. ergab es sich, dass sich die Altschützen eine Formgerechte Satzung gaben. Im Zusammenhang damit führten auch die Jungschützen 2003 eine Geschäftsordnung ein. Bei dem Erlass der Geschäftsordnung handelte es sich im wesentlichen um eine Zusammenfassung der bisher ergangenen Beschlüsse der Generalversammlungen. Auf zwei Ausnahmen wurde in der damaligen Generalversammlung jedoch besonders hingewiesen. Jörg Schruff erläuterte, daß das zum einen ab jetzt bereits 14-Jährige Mitglied im Jungschützenzug werden können. Es sei jedoch gesagt, dass aufgrund von gesetzlichen Vorgaben, die 14-Jährigen nur beschränkt an den Veranstaltungen teilnehmen können. Des Weiteren wurden die Regeln zum Preisschießen etwas angepasst. Die vorgeschlagene Geschäftsordnung fand die Zustimmung der Anwesenden und wurde entsprechend einstimmig angenommen.

Ihr 30-jähriges Jubiläum nutzen die Jungschützen um den Nachbarvereinen zu zeigen das man in den „Vereinigten Staaten“ nicht nur Samstagabends sondern jeden einzelnen Tag feiern kann. Los ging es mal wieder Christi Himmelfahrt mit dem traditionellen Königschießen. Da der König eigentlich mit als Adjutant eingeteilt war mussten nun mal andere Vereinskameraden herhalten. Bei schönem Wetter wurden alle Thronpaare via Fahrrad angefahren und über den Königswunsch sie am Thron zu sehen informiert. Um 21.30 Uhr wurde die Königin kurzerhand aus dem Bett geholt, denn es galt letzte organisatorische Fragen zu klären. Der Freitagabend ging wieder seinen gewohnten gang. Im Zelt wurde unser Goldkönigspaar Hugo Gores und Elisabeth Geuting geehrt.

Der Samstagvormittag stand dann im Zeichen der Jungschützen. Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums hatte sich der Vorstand im Vorfeld bereits rege Gedanken über einen möglichen Festablauf gemacht und sich in Abstimmung mit dem Gesamtverein entschlossen Jungschützenabordnungen aus den angrenzenden Nachbarvereinen einzuladen. Schützen aus Haldern, Helderloh, Loikum, Mehrhoog und Wertherbruch konnten daher Samstagmorgen um 9.00 Uhr am Festzelt begrüßt werden. Da das Wetter in diesem Jahr nicht mitspielte, hatte man einige Vorkehrungen treffen müssen. Ein Zelt wurde für den Platz an der Vogelstange ausgeliehen und kurzfristig ein Bus gechartert, der die Gäste und die Schützen erforderlichenfalls zur Vogelstange gefahren hätte. Gott sei Dank war dies nicht erforderlich.

Nach dem Antreten und dem Ausholen der Fahnen und der Ehrengäste, samt unseres „Noch-Prinzen“ Christopf Tenbrock-Ingenhorst gab es u.a. Grußworte der Bürgermeister aus Hamminkeln Herrn Schlierf und aus Rees Herrn Dr. Ketteler. Zugführer Michael Winkelmann bedankte sich in seiner Rede bei den Ehrengästen, den geladenen Vereinen und den freiwilligen Helfern, ohne die ein solches Vereinsleben nicht möglich ist. Gemeinsam marschierte man dann unter der Musik der Tambourcorps aus Helderloh und Mehr zur Vogelstange. Präsident Werner Gores lud die geladenen Vereine und Ehrengäste ein, sich am Preisschießen zu beteiligen. Zwar nahmen viele diese Einladung an, doch unsere Schützen bewiesen ihre Treffsicherheit und so blieben die Preise alle im Verein.

Die Prinzenwürde sicherte sich schließlich nach spannendem Kampf Johannes Storm. Er setzte sich gegen 30 Mitbewerber um 14.20 Uhr durch und brachte den Rumpf zu Fall.

Alles in allem war es trotz des schlechten Wetters ein gelungenes Fest und eine sehr amüsante Veranstaltung, an dieser Stelle wollen wir uns noch mal bei allen Helfern und auch Gästen bedanken die diese Veranstaltung zu einem so unvergesslichen Erlebnis haben werden lassen.

Bald geht’s weiter mit der Geschichte der Jungschützen!

Johannes Erlebach